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Der Berg

Erinnerungen an einen Menschen, an sein Grab am Fuss eines Berges. Jung, voller Hoffnung, aus eigenen Stücken aus dem Leben geschieden. © 2011, GRABER. » zum Text

Habe den Tod in mir


Die Endlichkeit. Sie schlummert in uns vom ersten Atemzug. Leben trägt Tod in sich. Dieser ein Freund, ein ständiger Begleiter. Einer, auf den man sich verlassen kann. © 2011, GRABER.

Im Angesicht des Augenblicks


Ins Gericht gehen mit sich selbst. Lähmung durch das Gewahrwerden der Vergänglichkeit. Die Zeit rennt zu schnell, eine falsche Entscheidung führt in die falsche Richtung. Bleibt Zeit, um zu korrigieren? Wann ist Leben verschenkt? © 2011, GRABER.

Als die Zeit zu mir sprach


Jede Liebe, jede Beziehung trägt in sich den Abschied – das Ende des Moments, des Erlebten. Sich umwenden, zurückschauen. Doch die Zeit schreitet voran – und bringt einen neue Fröhlichkeit. © 2011, GRABER.

Es ist eine See


Trauer. Ein naher Mensch stirbt. Eintauchen in dieses intensivste Gefühl des Verlustes. Zuerst die Ohnmacht. Dann die Wut. Zuletzt die Akzeptanz – die Erlösung. © 2011, GRABER.

Im endlichen Fall


Sich voller Vertrauen hingeben im Wissen, alles getan zu haben, was möglich war. Keine Resignation, sondern Hingabe ans Unvermeidliche. Einverständnis und Leichtigkeit. Das Zen des Lebens. © 2011, GRABER.

Der Henker


Endlos die Einfälle der Menschen, den Tod auszublenden. Ihn auszutricksen. Durch Kinder. Durch Statuen. Das Leben voller Situationskomik, voll unfreiwilligen Humors. Die grösste aller Ironien: Der eigentliche Henker ist nicht der Sensemann. © 2011, GRABER

Atemlos


Da hatte sich einer erhängt. Hatte genug von den Verstrickungen, um ihn, im Kopf und um seinen Hals. Wie besser mit seiner Fall fertig werden, als mit dem Witz des Wortes? © 2011, GRABER.

Wenn die Dunkelheit kommt


Von Angesicht zu Angesicht mit dem Unvorstellbaren. Sich das Ende vorstellen wollen und die Unmöglichkeit des Vorhabens erkennen. Daraus wachsender Galgenhumor und dunkler Sarkasmus. © 2011, GRABER.

Unbeweglicher


Die Ohmnacht über die Vergänglichkeit. Die Zeit, erneut. Sie rennt, erneut. Keine Ruhe für den Rastlosen. Er widerspricht sich am Ende nur selbst. Er führt sich in die Irre. © 2011, GRABER.

Asche und Staub (Dirt In The Ground)


Das Tom-Waits Cover, ins Deutsche übertragen. Reine poetische Erkenntnis, zu was wir alle werden. Gibt es mehr dazu zu sagen?
Written by Kathleen Brennan and Tom Waits. Published by Jalma Music.